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Unsere Praxis in Süderlügum
besteht seit 2006

 

Unsere qualifizierten Mitarbeiter
sind umfassend ausgebildet und
verfügen über diverse Fortbildungen

Sportmedizin

In der Sportphysiotherapie hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Viele Jahre bezog sich die eigentliche Tätigkeit des Sportphysiotherapeuten fast ausschließlich auf passive Behandlungsmethoden wie Massagen, Elektrotherapie oder Eis bis zur Schmerzfreiheit des Sporttreibenden. War der Schmerz austherapiert, wurde - und wird häufig leider immer noch - der Sportler als “geheilt” zurück ins Mannschafts- bzw. Wettkampftraining entlassen. “Entlassen” - denn ab hier war er auf sich allein gestellt, eine sportartspezifische Anpassung an seine im Sport benötigten Belastungsspitzen wurde ihm in der Rehabilitation nicht zuteil.

Die motorischen Grundeigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination wurden nicht berücksichtigt. Nicht selten war der Sprung von Rehabilitaion zu Wettkampftraining zu groß und es stellten sich rasch erneut gesundheitliche Probleme ein! Denn weder war es dem Therapeuten - mangels Wissen - möglich, die sportartspezifische Belastung des Patienten zu analysieren, noch dem Trainer, ein individuelles Aufbauprogramm mit Rücksicht auf die Wundheilungsphysiologie zu erstellen.

Der qualifizierte Sportphysiotherapeut schließt mittels kosten- und zeitintensiver Fortbildung diese Lücke. Er analysiert und dokumentiert die sportartspezifischen Belastungen des Patienten und erarbeitet einen absolut individuellen Rehabilitationsplan, der es gewährleistet, dass der Sportler wirklich nach Abschluß der Reha, seiner Disziplin entsprechend 100% belastungsfähig ist.

Hierzu ist natürlich das Wissen um die Physiologie der Wundheilung, der komplizierten biomechanischen Zusammenhänge des Körpers und nicht zuletzt der Trainingswissenschaft unumgänglich, um den Athleten nicht zu unter- oder überfordern und stets entsprechend seiner verletzungsabhängigen Belastungsfähigkeit im Aufbautraining zu begleiten - bis die Sportfähigkeit wieder hergestellt ist und er dem Trainer sozusagen “gesund” übergeben werden kann.

Nicht selten kommt es jedoch noch vor, daß es der sporttreibende Patient besser zu wissen scheint und bei Erreichen der Schmerzfreiheit die Therapie beendet. Mit dem Erfolg, daß in der entscheidenden Phase wo die Grundeigenschaften Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination wieder langsam der Sportspezifität angepaßt werden sollten die bereits zu Anfang beschriebene Lücke entsteht und man entweder den angeblich gesundeten Sportler bald erneut verletzt wieder sieht oder der Therapeut als unfähig betitelt wird und eine andere Praxis aufgesucht wird.

Natürlich braucht die auf den Körper hörende Rehabilitation mehr Zeit als das rasche “wiederfitkneten”, jedoch ist der Begriff “fit” oder “gesund” für o.g. Patienten irreführend und völlig deplaziert. Sie sind lediglich SCHMERZFREI (!), von BELASTUNGSFÄHIG kann natürlich nicht die Rede sein! Somit relativiert sich natürlich auch der Begriff “schnell”.

Entgegen vieler Sportphysiotherapie-Fortbildungsanbieter (der Begriff SPORTPHYSIO-THERAPEUT ist nicht geschützt und kann von JEDEM benutzt werden), die oft nur kurze Wochenendseminare mit den ungenügenden Inhalten Sportmassage und Tapes & Verbände anbieten, hat die I.A.S. (INTERNATIONAL ACADEMY FOR SPORTSCIENCE - Los Angeles/Brüssel) als Erste Ende der achtziger Jahre Handlungsbedarf gesehen und eine entsprechende Ausbildung angeboten, die darauf abzielt, verletzte A-Kader-Athleten oder Bundesliga-Spieler wieder an den Leistungsstand zu bringen, an dem sie vor der Verletzung gestanden haben. Egal, ob Kreisklasse oder Nationalmannschaft!

Wir bieten JEDEM Patienten die Möglichkeit der Rehabilitationsbegleitung bis zur absoluten Wiederherstellung und Berufs- oder Sportfähigkeit - denn,wie gesagt: Schmerzfrei bedeutet nicht belastungsfähig!

Die Kursinhalte im einzelnen

  • Sportphysiotherapie (36 Stunden)
  • Funktinelle Verbände/Orthesen (12 Stunden)
  • Neurophysiologie (12 Stunden)
  • Biomechanik (6 Stunden)
  • Medizinische Trainingstherapie, funktionelle Trainings- und Bewegungslehre (160 Stunden)
  • Med. Trainingslehre mit berufsbezogener Methodik und Didaktik (25 Stunden)
  • Ernährung (15 Stunden)
  • Histologie / Physiologie (40 Stunden)
  • Podologie und Laufkunde (16 Stunden)
  • Sportpsychologie (10 Stunden)

Nun sind Sie - als Leser dieser Zeilen - bestimmt in der Lage, sich selbst ein Urteil über die oft wundersame Genesung von Bundesliga-Spielern und deren plötzlicher Wiederverletzung (Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus, ... !) zu machen. Sicher sind Sie ebenso der Meinung, daß gerade Spitzenathleten auch von den besten Therapeuten behandelt weden ... ob das tatsächlich der Fall ist, haben Sie gerade in diesem Artikel gelesen!

Nicht immer bestimmt das Wissen um die (Wundheilungs-)Vorgänge und die Gesundheit die Rückkehr in den Sport - das Geld vermag häufig Wunderheilungen zu vollbringen. Mit o.g. Erfolg!

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